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Assi-TV Es ist an der Zeit, ehrlich zu sein. Zeit für ein Geständnis. Ich stehe auf Assi-TV. Für alle, die nicht wissen, was unter Assi-TV zu verstehen ist, eine kurze Erklärung....

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Deutsche mögen keine Spritzen * Germans don’t like injections * Almanlar iğne sevmez

Category : Deutsch, English, Mein Leben - my daily life - günlük hayatım, Türkçe

Deutsche mögen keine Spritzen

Ich gehe ungern zu Ärzten. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber wenn es irgendwie geht, bemühe ich mich mit Hausmitteln mich selbst zu heilen. Doch es gibt natürlich Momente, da bleibt einem der Gang zum Arzt nicht erspart. Und diese Momente gibt es natürlich auch in der Türkei.

Bisher war ich erst zweimal beim Arzt. Besser gesagt im Krankenhaus. Denn hier geht man nicht, wie in Deutschland, zum Allgemeinarzt, sondern direkt in die Klinik.

Mein erstes Mal war letztes Jahr. Ich hatte mir eine Grippe eingefangen. Nun ist eine Grippe normalerweise wirklich kein Grund für mich, zum Arzt zu gehen. Ich halte es da mit der guten alten Bauernregel: Sie kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage. Aber ich hatte nicht mit den türkischen Viren gerechnet. Denn neben den gewohnten Hals-, Kopf- und Nebenhöhlenschmerzen plagten mich gewaltige Schmerzen im gesamten Körper, sodass ich weder sitzen, stehen noch liegen konnte. Trotz meiner weinerlichen Proteste schleppte mich also mein Freund zum Krankenhaus. Dort freute sich der diensthabende Arzt gewaltig, eine Deutsche behandeln zu dürfen. Er freute sich so sehr, dass er begann, Smalltalk zu betreiben. Er selbst hätte eine Zeitlang in Deutschland studiert, wäre sehr interessiert in deutscher Politik. Was ich denn studiert habe? Ach was, Politische Wissenschaften, toll. Und es ergoss sich ein Schwall politischer Ansichten, die ich aufgrund meines erbärmlichen Zustandes überhaupt nicht wirklich mitbekam. Stattdessen sann ich darüber, wie ich ihn zum Schweigen bringen und gleichzeitig an Medizin kommen könne. Irgendwann hatte er dann wohl doch Mitleid mit mir und fragte, ob ich ein Serum haben wolle. Serum? Also Medizin? Klar, deswegen bin ich doch da. Also ging es in ein Nebenzimmer, wo ich mich hinlegen sollte. Und während ich noch darüber nachdachte, weshalb man in der Türkei wohl zur Medikamentenvergabe in ein separates Zimmer geht, betrat ein Pfleger den Raum, in der Hand eine Infusion. Gut, haben wir das auch gelernt, Serum bedeutet im Türkischen Infusion. Was auch immer darin war, kann man das frei in der Apotheke kaufen? Ich wurde so was von entspannt, aber so was von. Während sich die Schmerzen aus meinem Körper verabschiedeten und sich ein leichter Schlummer ausbreitete, begann ich plötzlich über grammatikalische Problemstellungen im Türkischen zu sinnieren. Mein armer Freund betrachtete mich mitleidig, er muss sich sicher gewesen sein, dass ich völlig übergeschnappt sei. Wie auch immer, dank Infusion und einiger Medikamente war ich nach einem Tag geheilt. Mir ging es blendend.

Nun also das zweite Mal. Am Morgen wachte ich mit furchtbaren Schmerzen im Nacken-Schulterbereich auf. Den Kopf bewegen? Fehlanzeige. Na gut, falsch gelegen, vergeht, dachte ich mir. Pustekuchen. Ganz im Gegenteil. Es wurde schlimmer. Zu dem Schmerz im Muskel (oder Sehne) oder wo auch immer genau er herkam, gesellte sich eine Art Krampf, wann immer ich eine falsche Bewegung machte. Der Krampf war wie eine Art Knock Out. Ich wurde im wahrsten Sinne des Wortes bewegungsunfähig. Nur als Beispiel, wenn ich mich hinlegen wollte, zack krampfte die betroffene Partie, und ich konnte mich weder hinlegen noch wieder aufrichten, stattdessen brüllte ich panisch nach Hilfe und mein Freund musste mich wie ein Baby aufrichten, während mir vor Schmerzen die Tränen aus den Augen kullerten. Nachdem es auch am nächsten Tag nicht wirklich besser wurde, war klar: Wir gehen ins Krankenhaus. Diesmal in ein anderes, man will ja nicht wieder über deutsche Politik sprechen. Der Arzt war wieder sehr nett. Auch er war eine Zeitlang in Deutschland (wen wundert es noch). Die Diagnose war schnell gestellt. Dann die Frage „Wollen Sie eine Spritze? Deutsche mögen keine Spritzen.“ Das ist so weit richtig, ich bin auch kein Freund von Spritzen – doch immerhin war nicht die Rede von einem Serum, sondern „nur“ von einer Spritze. Mein Freund fragte mich auch nochmal, ob ich eine Spritze wolle. Ich sah ihn nur mit großen Augen an und meinte „Junge, ich sterbe, her damit.“ Also bekam ich meine Spritze, in den Po. Und was soll ich sagen, mir geht es gut. Klar, im Moment tut die Schulter noch ein bisschen weh. Aber ich habe meine Bewegungsfähigkeit zurück. Dank der Spritze – manchmal ist es wohl doch besser, nicht allzu Deutsch zu sein.

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Germans don’t like injections

I’m reluctant to got to doctors. I don’t know why it is, but if it is possible, I try using home remedies to cure myself. But of course there are times when you must go to a doctor. And of course, those moments also exist in Turkey.

So far I was only twice at a doctor. Rather in the hospital. Here you don’t go to a doctor, as in Germany, but directly to the hospital.

My first time was last year. I had caught a flu. Now the flu is usually really no reason for me to go to the doctor. I think it’s because of the good old saying: It comes three days, stays three days and goes three days. But I had not count on the Turkish viruses. Because in addition to the usual neck, head and sinus pain an immense pain plagued me throughout the body, so that I couldn’t sit, lie or stand. Despite my whining protests my boyfriend dragged me to the hospital. There, the doctor on duty enjoyed to medicate a German. He was so much pleased that he began to run Smalltalk. He had studied for a time in Germany, would be very interested in German politics. What did I study? Oh, political science, great. And a flood of political views had been poured over me, which I based on my state really were not able to pay attention to at all. Instead, I mused about how I bring him up, and at the same time could get medicine. At some point he had then probably pity on me and asked if I wanted a serum. Serum? So medicine? Sure, that’s why I’m here. So we went into the next room where I had to lie down. And while I was wondering why one in Turkey probably has to go into a separate room for drug procurement, a nurse entered the room, in the hand an infusion. Well, now we have also learned in Turkish means serum infusion. Whatever was in it, can I buy it freely in the pharmacy? I was like that of relaxed, but so what of. While the pain from my body was disappearing and a lighter slumber was spreading, I suddenly began meditating about grammatical problems in Turkish. My poor boyfriend looked at me pityingly, he must have been sure that I was completely crazy. Anyway, thanks infusion and some medications I was healed after one day. I felt wonderful.

So now for the second time. In the morning I woke up with a terrible pain in the neck-shoulder area. Move my head? None. Well, you’ve slept in a wrong position, will be better soon, I thought. Not a chance. Quite the contrary. It got worse. To the pain in the muscle (or tendon) or wherever it came from exactly, by a kind of spasm joined, whenever I made a wrong move. The seizure was like a Knock Out. I was literally unable to move. Just for an example, if I wanted to lie down, a spasm came over the affected area, and nor I could not lie down neither even re-raise instead I yelled frantically for help and my friend had to bring me upright like a baby, while tears were rolling down from my eyes. The next day it was not really better, so it was clear: we go to the hospital. This time, to another, you do not want to talk again about German politics. The doctor was very nice again. He also spent some time in Germany (no surprise there). The diagnosis was made quickly. Then the question “Do you want an injection? Germans do not like injections.” That is so far right, I’m also not a fan of injections – but at least it was not the speech of a serum but “just” of an injection. My friend also asked me again if I wanted a shot. I just looked at him with wide eyes and said, “Boy, I die, give it to me.” So I got my shot, in the butt. And what can I say, I’m fine. Sure, at the moment the shoulder still hurts a bit. But I have my mobility back. Thanks to the shot – sometimes it’s probably better not to be too German.

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Almanlar iğne sevmez

Ben doktorlara isteksizce giderim. Bunu neden bilmiyorum, ama eğer mümkünse kendimi ev ilaçlarıyla iyileşinmeyi denerim. Ama tabii bazı doktora gitme zamanları vardır. Ve tabii ki, Türkiye’de bu zamanlar vardır.

Şuana kadar sadece iki kez doktora gittim. Aslında hastaneye gittim. Burada Almanya’daki gibi, pratisyen hekime gidilmez ancak hemen hastaneye gidilir.

Benim ilk kez geçen yıl oldu. Ben bir grip çekmiştim. Aslında grip genellikle benim için doktora gitmeyin gerçekten bir sebebi değil. Eski bir söz gerçek olduğunu düşünüyorum çünkü: üç gün gelir üç gün kalır ve üç gün gider. Ama Türk virüsleri düşünmedim. Boyun, baş ve sinüs olan ağrısı ek olarak vücudumda bana çok büyük ağrı geldi bu nedenle oturmak yatmak ya da hareketsiz durmak imkansız oldu. Sevgilim beni ağlamaklı protestlerime rağmen hastaneye götürdü. Nöbetçi doktor, bir Almanı tedavi edebilmeyi sevindi. O kadar çok sevindiki Smalltalk’a koşmaya başladı. O Almanya’da bir süre okumuş, Alman siyasetini çok ilgilenmiş filan. Ne okudun? Ah, siyaset, harika. Fakat şu bana kabarma gibi gelen anlattıkları beni zavallı durumumda hiç gerçekten ilgilindirmedi. Bunun yerine, ben onu susturabilmemi ve aynı zamanda ilaç alabilmemi ilgilenmeyi başladım. Bir noktada onun da muhtemelen bana acıması olmuştu ve bana bir serum ister misiniz diye sordu. Serum? İlaç yani? Elbette bu yüzden burdayım ya. Biz başka bir odaya gitmeliydik. Ben Türkiye’de neden ilaç almak için başka bir odaya gitmek gerek olduğunu düşünürken ve şaşırırken, bir hemşire, bir infüzyon elinde, odaya girdi. Eh, Türkçe’de serum infüzyon demektir de öğrendim. İçinde ne varsa şunu eczane serbestçe satın alabilir miyim acaba? Ben o kadar rahat oldumki, ama o kadar rahat. Benim vücudum ağrı yavaş yavaş gitmişti ve hafif bir uyku benim üstüme gelmişti, şu aniden türkçe gramer sorunlarını düşünmeyi başladım. Benim zavallı sevgilim bana baktı, o tamamen deli olduğumdan emin olmalıydı. Neyse, serumun ve bazı ilaçların yüzünden bir gün sonra iyileştim. Ben harikaydım.

Şimdi ikinci kez oldu. Sabahda ben boyun-omuz bölgesinde korkunç bir ağrı ile uyandım. Baş harekedilir mı? Yoktur. Peki, yanlış bir pozisyonda uyumuştun geçer, diye düşündüm. Yok öyle bir şans. Daha kötü oldu. Kasta veya kirişte ya da herneysede olan ağrına ek olarark yanlış bir hareket yaptığımda kramp gibi bir şey bana geldi. Bir Knock Out gibi oldu. Ben hiç hareket edemedim. Örnek olarak yatmak istedim ama o anda etkilen bölgede kramp olmuştu ve ben ne aşağa yatamadım ne yerine tekrar kalkamadım, sevgilime yardım için çılgınca bağırdm. O beni bebek gibi ve ben ağlarken dik oturulmak zorundaydı. Bir gün sonra iyileşmememin yüzünden belli oldu: biz hastaneye gideceğiz. Bu kez, başka bir hastaneye, Alman siyaseti hakkında tekrar konuşmak istemiyordum. Doktor da çok iyi biriydi. O da Almanya’da bir süre kalmıştı (hiçbir sürpriz değil). Teşhis hızlı yapıldı. Bana sordu “İğne ister misiniz? Alman genelikle iğne sevmez. ” Doğru, ben de iğneye bir hayranı değilim – Ama en azından bir serum değildi “sadece” bir iğne. Ben bir iğne isteseydim sevgilim da bana tekrar sordu. Ben sadece büyük gözlerle ona baktım ve “Oğlum, ölüyorum, verin bana” dedim. Ve iğne aldım, popoma. Ve ne diyebilirim ben iyiyim. Tabii, şu anda omuz hala biraz acıyor. Ama benim hareketliliğimi geri aldım. İğne sayesinde – bazen çok Alman olmamak muhtemelen daha iyidir.

Assi-TV

Category : Deutsch, English, Mein Leben - my daily life - günlük hayatım

Es ist an der Zeit, ehrlich zu sein. Zeit für ein Geständnis. Ich stehe auf Assi-TV.

Für alle, die nicht wissen, was unter Assi-TV zu verstehen ist, eine kurze Erklärung. Assi-TV sind die sogenannte “Scripted Reality Doku Soaps”. Sprich Dokumentationen mit dem Anspruch, möglichst reell zu wirken. Dabei finden sich die Schauspieler, meistens Laiendarsteller, nicht in wirklichen Situationen wieder, sondern agieren nach Drehbuch. Die Sendungen laufen in den Nachmittagsstunden, wenn Deutschlands Schüler und Hausfrauen Zeit haben, und haben so tolle Namen wie „Familien im Brennpunkt“, „Betrugsfälle“ oder „Liebe im Paradies“. Soviel zur Theorie.

Ich weiß, es ist verpönt, solche Serien zu schauen, vor allem wenn man aus Akademikerkreisen stammt. Doch ganz ehrlich: Sie sind eine wunderbare, kurzweilige Unterhaltung, bei der man ganz toll abschalten kann – also die Serien, nicht die Akademikerkreise.

Die Themen sind so abgehoben, so realitätsfern, dass man sich wirklich fragen muss, warum nur rund 20 Prozent der Zuschauer erkennen, dass die gar nicht echt sind. Das sagt vielleicht doch so einiges über die Niederungen der deutschen Haushalte aus. Da wären beispielsweise Mutter und Tochter, die beide – unbeabsichtigt natürlich – auf den gleichen Mann stehen, aber sich nach einem kleinen Streit wieder zusammenraufen (O-Ton: “Liebe ist stark. Aber die Liebe zwischen Mutter und Tochter ist eines: bedingungslos) und es dem Kerl heimzahlen. Oder wie wäre es mit dieser ach so reellen Geschichte: Der gestandene Bauer Matthias aus Bayern trifft im Urlaub mit seiner Mutter auf die Liebe seines Lebens – nur ist die heiße Brasilianerin Madeleine in Wirklichkeit ein Lady Boy (O-Ton Bauer: „I liab diese Frau oder diesen Mo, oder was auch imma. Etz müss ma des nua no der Mama klar mochn”). Wer hat das noch nicht erlebt? Auch die Geschichte von Maren ist so ganz „alltäglich“. Die beginnt nämlich ein Techtelmechtel mit dem Hausarzt, in den ihre Tochter verknallt ist, und verlässt Mann und Kind (O-Ton: Tochter „Ja, Mama trainiert jetzt mit Doktor Mayer joggen und knutschen“), um dann später von dem Arzt und seiner „angeblichen“ Tochter betrogen zu werden (denn die Tochter ist in Wirklichkeit eine Affäre des Mediziners). Der gehörnte Ehemann lässt sich indes von der mittlerweile schwangere Maren scheiden.

Dazu kommen die ganz „normalen” Fälle von Fremdgehen, Ärger mit dem Nachwuchs, und so weiter. Aber das wichtigste ist das Happy End. Mutter und Tochter raufen sich wieder zusammen, Matthias und Lady Boy verloben sich (mit Mamas Segen), Maren bekommt das Arztkind und nähert sich auch wieder ihrer älteren Tochter an und schafft es ein freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Exmann aufzubauen. Wichtigster Satz übrigens in fast jeder Folge, egal welcher Soap und auf welchem Sender: „Und blickt (wahlweise blicken) in eine neue Zukunft.“

Dumpf? Ja. So einfach ist das. Es ist dumpfe, niveaulose, schamlose und dämliche Unterhaltung. Und genau deswegen doch unterhaltsam.
Zu meiner Ehrenrettung, ich schaue natürlich auch anderes, niveauvolleres. Doch nach einem anstrengenden Tag, voll mit Arbeit und vor allem Kopfarbeit, lässt sich dabei so richtig gut entspannen, und lachen.
In diesem Sinne kehre ich nun wieder zurück zu Ladyboys, betrogenen Müttern und verliebten Teenies.

***
It is time to be honest. Time for a confession. I’m mad about Assi-TV.

For those who do not know what is meant by Assi-TV, a brief explanation. Assi-TV are the so-called “scripted reality soap operas”. So unreal documentation with the claim to act as real. Here you will find the actors, mostly amateurs, not in real situations, but acting according to a script. The programs run in the afternoon, when Germany’s pupils and housewives have time, and they have such wonderful names like “Families in Focus”, “Cases of fraud” or “Love in Paradise.” So much for theory.

I know it’s taboo to watch these series, especially if you come from academic circles. But honestly, they are a wonderful exciting entertainment, where you great can turn relax – the series, not the academic circles.
The issues are so unrealistic that you really must ask, why only about 20 percent of viewers understand that they are not real. That maybe says a lot about the depths of German households. For example the story of a mother and her daughter, both in love- unintentionally of course – with the same man, but they find together after a small struggle again (quote: “Love is strong But the love between mother and daughter is just unconditionally”) and make a fool out of the guy. Or how about this oh-so-real story: The experienced farmer Matthias from Bavaria meets on vacation with his mother the love of his life – only the hot Brazilian girl Madeleine is actually a Lady Boy (quote farmer: “I love this women or guy or whatever. Now we just have to tell Mum “). Who has not experienced something like that? The story of Maren is also “commonplace”. She begins an affair with the doctor, her daughter’s in love with, leaves her husband and child (quote Daughter: “Yes, Mom now is training with Dr. Mayer jogging and kissing”), and then later is cheated by the Doc and his “supposed” daughter (because the daughter is in reality an affair of the doctor). The cuckolded husband gets divorced, however, from the now pregnant Maren.

Then there are the very “normal” cases of cheating, trouble with the youngstes, and so on. But the most important is the happy ending. Mother and daughter work toward a reconciliation, Matthias and Lady Boy get engaged (with Mom’s blessing), Maren gets the child gets, move close together again to her older daughter, and creates a friendly relationship with her ex-husband. The most important sentence nearly every episode, no matter what soap and on which channel, “And is (optional are) looking into a new future.”

Dull? Yes. It is as simple as that is dull, low leveled, stupid and shameless entertainment. And that’s why it is entertaining.
In my defence, I also look different, more advanced level things. But after a day full of work and especially mental work, it these shows can really be good to relax and laugh.
In this sense, I’ll now return again to Lady Boys, betrayed mothers daughters in love.

Ist das Schiff noch auf Kurs? * Is the ship still on course?

Category : Deutsch, English, Türkei - Turkey - Türkiye


“Ist das Schiff eigentlich noch auf Europakurs?” mit dieser Frage brachte mich mein bester Freund zum Grübeln. Nicht, dass ich nicht auch schon vorher darüber nachgedacht hätte, aber nicht mit der gleichen Intensivität wie heute. Die Antwort ist: Ich bin mir nicht sicher. Ich liebe dieses Land, und vielleicht möchte ich mir deswegen vieles schön reden, doch gerade in letzter Zeit passiert hier so einiges was mich zögern lässt.

Beginnen wir mit dem beherrschenden Thema: Abtreibung. Wie ich in meinem letzten Blog bereits berichtet habe, möchte die Regierung rund um Erdoğan Abtreibungen bis auf die medizinisch Bedingten verbieten. Das bisher recht liberale Abtreibungsrecht sieht den Schwangerschaftsabbruch bis zur zehnten Woche vor. Doch damit soll nach Erdoğan Schluss sein. Stattdessen tönt er lautstark, dass Abtreibung nichts anderes als Mord sei. Dabei geht seine Wortwahl über das Angemessene hinaus. So verglich er Abtreibungen mit dem Unglück von Uludere (bei einem Bombardement der türkischen Luftwaffe auf vermeintliche PKK-Terroristen kamen dort 35 Zivilisten ums Leben): „Ihr redet immer von Uludere, dabei finden durch Abtreibung in unserem Land doch täglich Morde statt. Jede Abtreibung ist Uludere. Jede Abtreibung ist der heimtückische Plan eine Nation von dieser Welt zu eliminieren.“ Vielleicht wollte er damit nur von dem, bisher noch ungeklärten Vorfall ablenken, doch mit seiner Wortwahl geht er definitiv zu weit. Zwar hat Erdoğan schon vorher Frauen empfohlen, zwischen drei und fünf Kindern zu gebären, doch dieses Verdammen von Abtreibungen (und auch Kaiserschnitten) hat nun doch schon religiös-fundamentalistische Züge angenommen. Und natürlich erhält Erdoğan Rückendeckung von einigen islamischen Gelehrtenvertretern.

Dabei ist das bei weitem nicht das Einzige, was mich beängstigt.
Im April beschlossen Erdoğan und seine Getreuen die Änderung des türkischen Schulgesetzes. Bisher gab es eine Schulpflicht von acht Jahren, die am Stück abzuleisten war. Mit der Änderung ist diese Zeit auf zwölf Jahre gestiegen. Was auf den ersten Blick, wie eine Verbesserung aussieht, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als Mogelpackung. Die zwölf Pflichtjahre sind auf gesplittet in dreimal vier Jahre (daher der Name des Gesetzes: 4+4+4). Das heißt im Klartext, nach vier Jahren können Eltern ihre Kinder von den Präsenzschulen nehmen und auf eine Art Fernschule schicken. Das bedeutet, die Kinder gehen fortan, wenn die Eltern es wünschen, nicht mehr auf eine „normale“ staatliche oder Privatschule, sondern erhalten Fernunterricht – zumindest auf dem Papier. Damit kam Erdoğan seiner eigenen Ankündigung, eine religiöse Jugend in der Türkei heranziehen zu wollen, nach. Denn mit dieser Öffnung des Schulgesetzes werden vor allem die religiösen Schulen bevorteilt, die bis dahin lediglich privaten nachschulischen Unterricht geben konnten. Dass das vor allem für die türkischen Mädchen im Osten des Landes zum Nachteil wird, ist abzusehen. Man frägt sich, wozu die Regierung das Geld für die Kampagne „Baba beni okula gönder“ (Papa schick mich zur Schule), mit der Eltern aufgefordert werden auch ihren weiblichen Nachwuchs zur Schule zu schicken, ausgegeben hat, wenn sie doch nun genau das Gegenteil bewirkt, wenn nicht sogar das Gegenteil forciert.
Nur so am Rande, Jugendsommercamps sollen ab sofort nach Geschlechtern getrennt werden.

Doch damit nicht genug. Ein weiterer Fall, der vergangene Woche für Schlagzeilen nicht nur innerhalb der Türkei sorgte, ist die Sache mit dem Streik in der Luftfahrt. Die teilstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines soll verkauft werden, um den Käufer nicht zu vergraulen, beschloss Erdoğan, Streiks in der Luftfahrt ab sofort zu verbieten. Tausende Turkish Airlines Mitarbeiter legten daraufhin aus Protest vergangene Woche ihre Arbeit nieder. Die Konsequenz? Das Gesetz liegt nichtsdestotrotz bei Präsident Gül zur Unterzeichnung, und Turkish Airlines selbst verschickte Hunderte Kündigungen via SMS oder Mail. Turkish Airlines selbst planen gerichtlich gegen die Führungsriege der Gewerkschaft vorzugehen und Schadensersatz zu fordern (rund zwei Millionen Dollar). Streikrecht also ab sofort nur noch für ausgewählte Branchen? Oder am besten gleich komplett verbieten?

Auch der Fall von Fazil Say gehört zu den Ereignissen, die einen am richtigen Kurs dieses Landes zweifeln lassen. Der weltweit renommierte Pianist und Kulturbeauftragter der Europäischen Union hatte auf Twitter über den Islam gescherzt. So schrieb er „Der Muezzin trägt seinen Gebetsruf zum Abendgebet in 22 Sekunden vor. Prestissimmo con fuco!!! Warum diese Eile? Eine Geliebte? Der Raki-Tisch?“. Doch vor allem einige Sätze, die der persische Dichter Omur Kahyymam einst sagte, und die Fazil Say tweetete werden ihm nun zum Verhängnis. Mit den Zeilen „„Du sagst, durch die Bäche wird Wein fließen, ist das Paradies etwa eine Schänke? Ich werde jedem Gläubigen zwei Jungfrauen geben, sagst du, ist das Paradies etwa ein Freudenhaus?” soll der Pianist religiöse Gefühle verletzt haben. Der Prozess soll im Oktober stattfinden, die Staatsanwaltschaft hat 18 Monate Haft gefordert. Nun ist die Türkei in diesem Punkt bereits bekannt. Ungeliebte Gegner werden mit den Paragraphen 301 (Beleidigung des Türkentums) und 216 (Verunglimpfung religiöser Werte)zum Schweigen gebracht und deshalb wurde die Türkei bereits mehrfach von der Europäischen Union und diversen Menschenrechtsorganisationen gerügt. Meinungsfreiheit versus religiöse Gefühle – was dabei wohl europäischer ist, kann sich ein jeder denken.

In Anbetracht dieser jüngsten (!) Ereignisse, kann nun jeder nachvollziehen, weshalb ich bei der Beantwortung der Frage „Befindet sich das Schiff noch auf Europakurs“ zögern musste. Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher. Wenn das Ganze hier so weiter geht, kann ich einfach nur froh sein, einen deutschen Pass zu besitzen, der mir jederzeit die Rückkehr ermöglicht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Türken endlich aufwachen und dem Treiben ein Ende setzen. Zu wünschen wäre es diesem wunderbaren Land mit seinen wunderbaren Menschen.

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“Is the ship still on Europe course?” with this simple question my best friend made me brood. I have thought about it before, but not with the same intensity as now. The answer: I’m not sure. I love this country and perhaps therefore I want to dress it up to myself. But in the last time a lot happened that made me doubt.
Let’s start with the leading topic: Abortion. As I wrote in my last blog the governemtn wants to forbid abortion completely except if it’s medical indicated. The current liberal law allows abortion until the tenth week. But after Erdoğan this should end. Rather he sounds that abortion weren’t anything else than murder. And his chosen words are beyond the suitable. So he compared abortions with the disaster in Uludere (35 civilists were killed by the Turkish air force while a bombardment against assumed PKK terrorists): “You constantly discuss ‘Uludere. Every abortion is an Uludere. Every abortion is an insidious plan to eliminate a nation from the world stage”. Maybe he just wanted to divert from the unsettled incident, but with his chosen words he’s gone to far. Even he told women before to bear between three or five children, but this condemning of abortions features kind of religious-fundamentalist traits. And of course some Islamic scholars keep his back.

But that isn’t the only thing that scares me.
In April the government decided to change the Turkish school law. Until then there was a compulsory schooling of eight years, to be attended in one piece. With the new law it increased to twelve years. What looks like an improvement turns out into a bluff. The twelve years needn’t to be attended in one piece, but are split in three times four years (therefore the name of the law 4+4+4)- that means that parents can take their children from the presence schools after four (or eight) years and send them to a kind of distance learning school. That means further that the kids won’t go to a normal state or private school but receive distance learning lessons – at least at the paper. Thereby Erdoğan fulfilled his announcement to raise a religious youth in Turkey. Because from this opening of the school law first of all the religious schools benefit, which until there were just able to give private lessons after school. That especially girls in the east of the country will suffer is foreseeable. One could ask why the government spend so much money in the campaign “baba beni okula gönder (Dad send me to school) with which parents are asked also to send their female offspring to school, when in spite now the opposite is effected if not accelerated.
And by the way, summer youth camps are to be separated by gender.

But that’s not all. One more case, which led for headlines not only in Turkey, is the case of the strike in the aviation branch. The partly state-owned Airline Turkish Airlines (TA) is supposed to be sold, and not to scare the buyers Erdoğan decided to forbid strikes in the aviation branch. Thousands of TA works lay down their work last week to protest against these plans. The consequence? Nevertheless the laws is at Gül’s table and waits to be signed, and Turkish Airlines itself sent hundreds of terminations via mail or SMS. Also it plans to bring the leading squad of the union to the court and to claim compensation (about two millions Dollars). Strike right just for chosen branches? Why not forbidding strikes at all?

Also the case of Fazil Say is one of them that make one doubt about the right course of this country. The world-wide renowned Pianist and cultural commissioner of the European Union was kidding with Islam at Twitter. He wrote: “The muezzin is singing his evening prayers very fast this evening. Prestissimmo con fuco! Why this hurry? A lover? The Raki table?” But first of all some sentences he copied from the Persian poet Omur Kahyymam become his inevitable fate. With the rows “You say, there will flow wine in the brooks, is paradise a bar? I’ll give every believing man two virgins, you say, is paradise a brothel?” he seems to hurt some religious feelings. The trial will start in October. The prosecution claims 18 months arrest. This argument is well known in Turkey. Unbeloved enemies are hushed with the paragraphs 301 (defamation of turkism) and 216 (dispraise of religious values), and has been criticized a several times by the EU and human right organizations. Freedom of speech vs. religious feelings – what is more European, everything can guess.

In view of these recent incidents everybody will understand, why I hesitated to answer the question if the ship is still on its course towards Europe. To be honest, I am not sure. If everything keeps going this way I just can be happy that I have a german passport, which makes it possible for me to return to Germany whenever I want. So it only can be hoped that the Turkish people will wake up and set this to an end. I wish it to this wonderful country and for these wonderful people.

Die Sache mit den Frauen * the women’s case

Category : Deutsch, English, Türkei - Turkey - Türkiye

Wenn es nicht so eine ernste Sache wäre, könnte man meinen, dass die Regierung rund um Erdoğan sich einen schlechten Scherz erlaubt hätte. Erdoğan lässt es überhaupt sehr krachen zurzeit.
Neuester Coup: Das Abtreibungsrecht soll verschärft werden.
Eigentlich sieht das bestehende Recht für einen Schwangerschaftsabbruch eine Frist von 10 Wochen vor, und die Frau, wenn verheiratet, benötigt die Zustimmung des Ehemannes. Doch ginge es nach Erdoğan und seiner Partei, würde dieses Gesetz so weit verschärft, wie es auch die gesellschaftliche Stimmung gerade noch zulässt. Der Gesetzesentwurf, der nächsten Monat im Parlament landen wird, sieht ein Verbot von Abtreibungen vor, außer bei medizinischen Gründen. Das heißt im Klartext, geht es nicht um Leib und Leben, ist eine Frau gezwungen das Kind auszutragen – ob sie will oder nicht. Und es scheint wie ein schlechter Witz, wenn der Gesundheitsminister Recep Akdağ versicherte, der Staat werde sich natürlich um die Kinder, die durch Vergewaltigungen entstanden sind, kümmern und außerdem: “Ich bin der Ansicht, das Gesetz sollte Abtreibungen soweit es geht verhindern, außer wenn sie tatsächlich medizinisch notwendig sind. Beim Fällen dieser Entscheidung werden die Politiker die wissenschaftlichen und die moralischen Aspekte berücksichtigen.” Dabei können Erdoğan und Co – anders als seine konservativen Kollegen in Europa – sich eben nicht auf religiöse Gründe oder Ansichten stützen. Der Islam, als einzige der monotheistischen Weltreligionen, erlaubt den Schwangerschaftsabbruch. Denn im Islam beginnt das Leben erst dann, wenn das kleine Etwas im Bauch einer Frau auch tatsächlich aussieht wie ein kleiner Mensch – sprich nach etwa 12 Wochen. Vielleicht sollte Erdoğan erneut die Koranschule besuchen?
Einen solchen Eingriff in die Selbstbestimmung der Frau ruft natürlich, und zu Recht, die Frauenrechtsorganisationen auf den Plan. So erklärte die “Haklı Kadınlar Platformu” dieses Gesetz wäre “der Besitzanspruch des Staates auf den weiblichen Körper” und fügte hinzu “die Regierung solle stattdessen endlich wahrnehmen, dass jeden Tag fünf Frauen in der Türkei ermordet werden” wovon nicht wenige sogenannte Ehrenmorde sind (Dunkelziffern zufolge etwa die Hälfte). So erschoss ausgerechnet am Weltfrauentag ein Mann seine Ehefrau auf offener Straße, weil sie ihn verlassen wollte. Auch die Zahl von Frauen, die häusliche Gewalt erleiden, liegt bei einer Dunkelziffer von über 50 Prozent (die wenigsten Fälle aber werden tatsächlich angezeigt).
Um die Sensibilität der doch männlich geprägten Polizei für die Nöte misshandelter Frauen zu schärfen, führte beispielsweise die Stadtverwaltung Istanbuls Schulungen bei den Ordnungshütern zu diesem Thema durch, und bildete außerdem spezielle Teams (mit vorrangig weiblichen Polizisten), die sich speziell um Opfer von Vergewaltigungen kümmern. Was nicht verhinderte, dass vergangenes Wochenende eine junge Frau auf einer Polizeiwache der Millionenmetropole von einem hochrangigen Beamten zunächst sexuell genötigt und anschließend vergewaltigt wurde.
Auch das zuletzt veränderte Schulgesetz wird die Gleichberechtigung und die rechtliche und gesellschaftliche Stellung der Frau in der Türkei nicht stärken. Zwar wurde die Schulpflicht von bisher acht auf zwölf Jahre angehoben, doch zugunsten einer Öffnung zur sogenannten ” Açık Öğretim (offenen Bildung)”. Was im Klartext bedeutet, dass auch Fernschulen (das Gesetz und seine Macher zielten dabei vor allem auf religiöse Schulen ab) alternativ zu den normalen staatlichen oder privaten Schulen besucht werden können. Wer nun ein wenig denken kann, dem wird klar sein, dass es vor allem Mädchen sein werden, die aus der Schule genommen und – auf dem Papier – bei einem Açık Öğretim angemeldet werden.
Ich will nicht sagen, dass die Türkei sich auf dem Rückmarsch befindet – immerhin herrscht hier offizielle Gleichberechtigung seit 1923 und Frauen waren seit jeher Teil der Regierung. Doch wenn dieses Land, und damit meine ich die Bevölkerung, nicht langsam aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, dann wird es noch eine böse Überraschung erleben – nämlich die Abkehr von Europa und und seinen freiheitlichen und demokratischen Prinzipien hin zu einer islamischen Autokratie.

***

If it weren’t a serious case, one could think that Erdoğan and his government just had made a bad joke. Erdoğan even has a blast a lot these days.
The newest coup: The abortion law should be tightened.
Actually the present law gives a time boarder of about 10 weeks for abortions, and if married the woman needs the approval of her husband.
But if it is after the thoughts of Erdoğan and his party, this law would become as restrictive as the society’s mood barely could tolerate. The draft bill, which will get to the parliament next month, implements a restriction of abortions except for medical reasons. That means by fact: If it is not about life or death, a woman is forced to bear a child – even she wants or not. And it seems like a bad joke when Health minister Recep Akdağ affirms that the state will take care of the babies results from rapes and also: “I believe the law should prevent abortions as much as possible, except in cases when they are medically necessary. When making a decision, politicians will take into account both the scientific and moral aspects of the issue.” Though Erdoğan and Co cannot – other than their European colleagues – refer to religious reasons or views. The Islam, and therefore as the only one of the monotheistic world religions, allows abortion. Because in Islamic beliefs life starts when the little thing inside a woman looks nearly like a human, so after about twelve weeks. Maybe Erdoğan should go to a Quran school again?
Such an intervention in the self-determination of woman calls of course – and for true – the women rights organizations on the plan. “Haklı Kadınlar Platformu” said this law would be “a claim by the state on the female body” and further “We wish they would also notice that at least five women are killed every day” not few so called honor murders (the estimated number of unreported cases is about 50 percent). For example shoot a man his wife just at the women’s day on the street because she wanted to break up. Also the number of female victims of domestic violence is estimated about 50 percent of all women (but the most cases are not reported).
To increase the sensitiveness of the moreover male police for the sorrows of abused women Istanbul gave them seminars about that topic, and also introduced special teams (with prior female cops) which care about the victims of rapes. Also it didn’t prevent a young woman from being first sexually abused and later being raped by a higher officer of a local police department last weekend.
Even though the latest education law won’t strengthen the equality and the social and legal position of women in Turkey. Indeed the compulsory education was raised from eight to twelve years but for the benefits of the so called Açık Öğretim (open education)”. That just means, that now also distance learning schools are offered besides the common states or private school (the law and its creators targeted the religious schools while making this law). If one just can think for a cent, one will mention that it will be especially young girls who will be taken from the schools and just on paper take part at the distance learning.
I don’t want to say that Turkey is on its way back – because the official equality exists here since 1923 and women have always been a part of the government. But if this country, and I mean the people don’t wake up from their Sleeping Beauty lull then they will live a bad surprise: the turn away from Europe and its liberal and democratic principles in favor to an Islamic autocracy.

Die Sache mit der Milch

Category : Deutsch, Türkei - Turkey - Türkiye

Die Sache mit der Milch begann eigentlich recht rühmlich. Die türkische Regierung hatte das “Schulmilchprojekt” ins Leben gerufen und dafür gesorgt, dass alle staatlichen Grundschulen kostenlose Schulmilch erhalten. Die Schüler freuten sich über die Milch und die Regierung sich über positive Schlagzeilen.
Doch am ersten Tag schon ging es schief. Nach dem Genuss der kostenlosen Milch wurden rund 1200 Kinder aus 12 verschiedenen Städten mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Der zweite Tag des Milchprojekts begann. Mit dem gleichen Ergebnis. Erneut wurden hunderte Schüler ins Krankenhaus gebracht, mit den gleichen Symptomen.
Nun ging wirklich alles schief. Denn auf Fragen von Journalisten, antwortete der Bildungsminister Ömer, die Kinder seien nicht vergiftet, das Ganze sei rein psychologisch.
Nun mag man sich fragen, was für psychologische Gründe dazu führen, dass man nach dem Genuss von Milch ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Eine Milchphobie? Eine psychologische also eingebildete Allergie gegen Milch? War dass alles reine Einbildung?
Daraufhin attackierten Hacker der Gruppe “Redhack”, die Webseite der Milchfirma. Nicht alleine die Milchfirma sei schuld, so die Hacker. “Diejenigen die auf eure islamischen Schnurrbärte und euren Rosenduft hereingefallen sind – die euch diesen Vertrag im Milchgeschäft zugesichert haben -, sind die wahren Schuldigen” und weiter “Ihr wurdet nicht wirklich gehackt. Was ihr seht, ist rein psychologisch”.
Viele Eltern hingegen beklagten, dass die Milch bereits eine Woche vorher angeliefert und nicht ordnungsgemäß gelagert worden sei. Manche mutmaßten eine Laktose Intoleranz. Ein Politiker vermutete gar, die Milch sei vergiftet worden.
Besonders zu denken gaben die Statements der Offiziellen. Der Regierungssprecher Bülent Arinc meinte: Es sei keine Lebensmittelvergiftung, sondern eher eine Überdosis. Die Kinder hätten schlicht zu viel Milch getrunken. Außerdem, so Arinc weiter, gerade wenn Milch zum ersten Mal getrunken werde, könnten solche Fälle auftreten. Die Kinder hätten einfach empfindlich auf die Milch reagiert, weil sie deren Genuss nicht gewohnt seien. Andere Regierungsmitglieder vermuteten, dass die Kinder zu hungrig gewesen seien und deswegen übermäßig reagiert hätten.
Das ganze Projekt, das eigentlich dazu dienen sollte, den Gesundheitsstandart der Türkei anzuheben, entwickelte sich so langsam aber sicher zu einer einzigen Lachnummer.
Es ist weniger die Tatsache, dass Kinder nach der Milch ins Krankenhaus kamen, die unangenehmen aufstößt. Wie gesagt, bei Millionen von Schülern können vielleicht tatsächlich Tausende Tetrapaks durch unsachgemäße Lagerung verdorben sein. Das ist an für sich kein Aufreger. Auch geht es allen Kindern bereits wieder besser, keines ist wirklich zu Schaden gekommen.
Was wirklich zu denken gibt, sind die Reaktionen und die Aussagen der Verantwortlichen.
Haben sie eigentlich nachgedacht, bevor sie solche Statements geben? Denn so räumen sie ein, dass viele Kinder in der Türkei chronisch unterversorgt sind. Denn wenn Kinder, die bereits in die Schule gehen, das erste Mal in ihrem Leben Milch trinken, oder so hungrig sind, dass sie ein Glas Milch nicht vertragen, welches Bild zeichnet das von den sozialen Standards und vor allem vom Sozialsystem eines Landes? Genau, dass es nicht funktioniert, fehlerhaft, ja sogar katastrophal ist. Wenn Familien nicht einmal das Geld für Milch haben, dann ist das nicht die Schuld der Familie, sondern die Schuld des Staates, der sich nicht um seine Bürger und deren Grundversorgung schert.

Ein Jahr ist es jetzt/ Bir sene oldu

Category : Deutsch, Mein Leben - my daily life - günlük hayatım, Türkçe

Ein Jahr lang wohne ich nun schon in der schönsten Stadt der Welt. Zeit für ein Fazit?
Das klingt so einfach, doch ein Fazit zu ziehen ist unheimlich schwer. Ich merke das immer, wenn mich Freunde – ob Deutsche oder Türken – fragen, wie es denn sei, hier zu leben. Wo es schöner sei.
Ich habe es wirklich versucht. Doch, ganz ehrlich, ich kann einfach kein Fazit ziehen. Ich kann natürlich darüber sprechen, was mich stört, was mich an den Rand des Wahnsinns treibt (angefangen bei Verkehrsstaus, teure Fleischpreise bis hin zur oberflächlichen Freundlichkeit). Ich kann auch darüber sinnieren, was ich liebe hier, was mich freut und was mich glücklich macht (das Schimmern des ewigblauen Bosporus, das Spielen mit der türkischen Sprache, die Vielfalt dieser Stadt). Doch ein Fazit – unmöglich!
Ist es mir schon mal so schwer gefallen, einen Blog zu schreiben? Ich bin mir nicht sicher.
Nun gut, was ich definitiv sagen kann, ich selbst habe mich im Laufe dieser Zeit verändert. Ich bin gelassener geworden. Ja, tatsächlich. Ich sehe einen Tick mehr gelassen in die Zukunft. Es wird schon werden, das ist mittlerweile mein Motto geworden.
Und nein, ich bereue es immer noch nicht. Auch, wenn ich doch mal einen Moment hatte, in dem ich mich gefragt habe, ob ich nicht zurückkehren sollte. Aber nur einen Moment. Dann habe ich energisch den Kopf geschüttelt. Nein, mich kriegt so schnell keiner aus dieser Stadt. Was soll ich in Deutschland, wenn ich mich doch hier zuhause fühle. Wenn sich doch nur hier dieses “Heimatgefühl” einstellt. Statt aufzugeben, denke ich mir doch lieber: “Nicht mit mir! Ihr kriegt mich nicht klein!”. Statt aufzugeben, kämpfe ich doch lieber.
Wow, mal ein kurzer Blog. Dafür ein schwerer Blog, der lange auf sich warten lies. Seid nachsichtig :)

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Bir sene artık dünyanın en güzel şehirinde yaşarım. Sonuç çıkarma zamanı mı?
Çok kolay görünyor, fakat sonuç çıkarmak çok zor bir şey. Arkadaşlar almanlar veya türkler bana ‘burda yaşamak nasıl? nerde daha güzel’ sorduğunda sonuç cıkarmak zor olduğundan farkındayım.
Gerçekten denedim. Ama dürüst olayım, sonuç çıkaramıyorum. Tabii ki beni rahatsız edenlerden, beni delikliğin kıyısıne sürükleyenlerden (trafik, yüksek et fiyatları ve yüzeysel arkadaşlık) bahsedebilirim. Bir de beni mutlu edenleri, beni sevinilleri ve sevdiklerimi (daima mavi olan Boğazı, Türkçe ile oynamak, şehrin çeşitliliği) düşünebilirim. Ama sonuç çıkarmak – mümkün değil!
Bana önceden Blog yazmak o kadar zor geldi mi? Emin değilim.
Peki, kesinlikle söylebildiğim şey bu: zaman zamanla değistim. Daha sakın oldum. Evet, gerçekten. Ben artık geleçeğime daha sakın bakıyorum. Olur olur – ilkem oldu.
Ve hayir, hala pişman olmadım. Fakat geri dönmemi düşündüğüm bir an vardı. Sadece bir anç Ondan sonra hemen kafamı kuvvetli salladım. Hayir, benim bu şehirden gitmemi oluşturulmayacak. Almanya’da ne işim var burda memlekette olduğumu hissedersem; sadece burda şu ‘evde olmak’ duygusum var. Vazgeçmeğin yerinde kendime şunu düşünüyorum ‘Benimle olmaz! Beni küçük edemeyeceksiniz’. Vazgeçmeğin yerinde mücadele ederim.
Wow, kısa bir blog oldu. Ama zor geldi bana. Bir de çok bekletirdi. Kusura bakmayın :)

Neden böyle?

Category : Mein Leben - my daily life - günlük hayatım, Türkçe

Onun “O zaman, orada yaşayamazsın!” sözleri hâlâ kafamda yankılanıyor. Bir de artık onun haklı olduğunu kendime söylemeye başlıyorum. Haklı olmasını istemiyorum. Haklı olmasına karşı savaşıyorum. Fakat artık bu savaşı kaybedeceğimden korkuyorum. Hem de çok.

Ellerimde ne var bakıyorum ve kendime soruyorum “Neyin var?”, ama buna cevap veremiyorum. Tabii ki hayatımda çok yaptım, çok kazandım, çok şey elde ettim. Üniversiteyi başarılı bitirdim, sonra editör olarak çalıştım ve sonra yabancı bir ülkeye gitmek için cesaretim vardı ve gittim. Ama ellerime baktığımda hiç birşey göremiyorum. Ne kaldı? Neyim var? Hiç birşey.

Artık etrafımda bir ışık göremiyorum. Her zaman güçlü bir insan olduğumu düşünürdüm. Nerede bu gücüm? Nereye gitti? Beni neden bıraktı? Tekrar nerede bulabilirim bu gücümü? Kim bana geri verecek? Herkes gücümü benden çaldı, kimse bana geri vermiyor.

Çocukların bir topu gibi hissediyorum; bir oyuncak gibi. “Canım ayıcığım benim, gel bana, sarılayım sana” ama sıkıldığınızda beni düşünmeden, çekinmeden bırakıyorsunuz. Buz gibi soğuksunuz!

Neden böyle? Size ne yaptım? Size güvendim, sizi sevdim, size her şeyi verdim, her şeyi bıraktım sizin için. Benden hemen vazgeçtiniz. Neden böyle? Düşünün: bir insan bunu hak edebilir mi? Hayır!

Bir insan oyuncak değildir. Bir insanın duyguları ve umutları var. Ama bir insanın elinden umutlarını alırsanız, her şeyini alırsınız. Geriye sadece boş bir kılıf kalır. Siz de insansınız…

Hayvanlarla insanların arasında ne fark var? Dert ortaklığımız. Kendimizi başka bir kişinin yerine koyabiliriz. Biz diğer insanların duyguları ve düşüncelerini tahmin edip onlar hakkında düşünebiliriz.

Hayvan olmayı bırakın! İnsan olmaya başlayın! Pişman olmama izin vermeyin!

Reflektionen*reverberations*yansımalar

Category : Deutsch, English, Neues aus der Schule - News from School - Okuldan haberler, Türkçe


Ich arbeite als Lehrerin. Nicht, dass ich das jemals wirklich geplant hätte. Als ich damals mein Studium begann, hatte ich mich explizit gegen ein Lehramtsstudium entschieden. Die Vorstellung Politik oder Geschichte gelangweilten und desinteressierten Schülern zu erklären, war einfach purer Horror.
Aber es macht mir Spaß zu unterrichten. Es ist wirklich ein tolles Gefühl, wenn meine kleinen Schützlinge ihren “ersten deutschen Satz” bilden. Und sich freuen! Ich liebe Sprachen und mit ihnen zu spielen. Diese Liebe versuche ich – mit mehr oder weniger Erfolg – auch den Kiddies näher zu bringen.
Aber egal, darauf wollte ich eigentlich nicht hinaus.
Ich bin also Lehrerin. Erst jetzt beginne ich aber auch wirklich meine Schulzeit und mein Schüler-Sein zu reflektieren. Und ich frage mich doch tatsächlich, was haben meine Lehrer wohl über mich gedacht?
Ich betrachte meine Schüler, wie sie sich verhalten, was sie tun oder nicht tun, betrachte meine Reaktion und überlege, wie haben das meine Lehrer bei mir empfunden?
Ich sehe Schülerinnen, die – für mich – ganz offensichtlich einen Jungen anhimmeln. Sie bemühen sich, sich dem Jungen anzunähern, aber gleichzeitig unnahbar und cool zu wirken. Einfach zuckersüß. Und genau das kenne ich noch aus meiner Schulzeit. Und ich kann mich auch noch genau erinnern, wie es sich damals anfühlte. Haben meine Lehrer das auch so gesehen? Haben sie das ebenso klipp und klar gesehen, in sich hineingeschmunzelt und einfach nur “ach, wie putzig” gedacht? So wie ich das tue.
Aber auch negative Seiten betrachte und reflektiere ich erneut. Alleine die alltägliche Hausaufgabenkontrolle. Ich empfinde es als furchtbar demotivierend, wenn von 24 Schülern nur zwei oder vier tatsächlich zuhause gearbeitet haben. Nun muss ich gestehen, dass ich selbst nicht wirklich der Superschüler war und meine Hausaufgaben eher un- denn regelmäßig gemacht habe. An dieser Stelle eine fette ENTSCHULDIGUNG an all meine Lehrer!!!!! Immerhin, ich hab die Schule geschafft und es ist doch auch noch etwas hängengeblieben von dem “gelernten” Stoff.
Hatten meine Lehrer auch “Favoriten”, so wie ich das habe? Sicherlich hatten sie die auch. Es gibt einfach Schüler, die, unabhängig von ihren Leistungen, so tolle Menschen sind, dass man sie einfach lieb haben muss. Und es gibt Schüler, die man ab und an gerne mal an die Wand klatschen will. Wollten mich meine Lehrer jemals an die Wand klatschen?
Ich verstehe mittlerweile auch so manche Reaktion von meinen Lehrern. Ich kann mich mehr als je zuvor in ihre Situation hineinversetzen. Da will man Kindern etwas beibringen, von dem man selbst begeistert ist. Und bei manchen Kindern springt dieser Funke auch über. Und man freut sich und fühlt sich bestätigt und eine Art von Satisfaktion. Doch wie schlimm das ist, wenn einem fast die ganze Klasse nicht zuhört, das weiß ich erst jetzt.
Deshalb nochmal: Ich möchte mich bei all meinen Lehrern für mein Fehlverhalten von ganzem Herzen entschuldigen, mich Bedanken für Geduld und das Bemühen, mir auch gehasste Fächer wie Physik oder Latein beizubringen, und ich möchte allen Lehrern auf dieser Welt sagen: Wir machen gute Arbeit, wir machen eine wichtige Arbeit und wir sollten uns nicht entmutigen lassen!

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I work as a teacher. Not that I’ve ever ever really planned this. When I began my studies, I decided explicitly against a teaching degree. To explain policy or history to bored and uninterested students was just pure horror for me.
But it’s fun to teach. It is really a great feeling to see my little charges making their “first German sentence.” And are happy and proud of that! I love languages ​​and to play with them. This love I try – with varying success – to get even closer to the kiddies.
Anyway, after that I did not really want out.
So I’m a teacher. Only now I start to reflect my own schooltime and my students-being. And I ask myself actually, what my teachers probably have thought about me?
I look at my students how they behave, what they do or not do, look at my reaction and think about how my teachers have felt with me?
I see female students who – for me – obviously adore a boy. They try to get closer to the boy, but to act simultaneously aloof and cool. Just sweet. And that’s what I remember from my school days. And I can still remember exactly how it felt. Have my teachers also seen this in that way? Have they seen this also as clearly, laughing inside and just thought “oh how cute” ? Just as I do.
But I also look at the negative sides, and I reflect again. Just the daily homework check. I find it terribly discouraging, when from 24 students only two or four actually studied at home. Now I must confess that I’ve not even really been the super student and I did my homework rather un-regularly since. At this point a big SORRY to all my teachers!! After all, I’ve done the school and still some of the “learned” stuff is still caught.
Did my teachers had “favorites”, as I have? Certainly they had too. There are some students, regardless of their performances, who are so great humans, that they simply must be loved. And there are some students who you from time like to smash at the wall. Did my teachers ever want to smash me on the wall?
I understand now also some reactions from my teachers. I can empathize more than ever in their situation. Since we want to teach children something that we love ourselves enthusiastically. And to some children that spark jumps also. And we are happy and feel confirmes and a kind of satisfaction. But how bad it is, if almost the whole class is not listening, I know only now.
So again: I would like to apologize to all my teachers with all my heart for my misbehavior, I thank for the effort and patience to teach me, also hated subjects like physics or Latin, and I want to tell all the teachers in this world: We do good work, we do important work and we should not be discouraged!

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Öğretmen olarak çalışıyorum. Bunu aslında hiç planlamadım. Üniversiteye başladığımda bilerek buna karşı karar verdim. İlgisiz ve sıkılmış çocuklara siyaseti ve tarihi öğretmek bana kabus gibi geldi.
Fakat artık hoşuma gidiyor. Öğrencilerimin ilk Almanca cümlelerini kurması ve bu yüzden sevinmeleri benim için çok harika bir duygu. Dilleri ve diller ile oynamayı çok seviyorum. Bu aşkı öğrencilerime yaklaştırmaya çalışıyorum (değişen başarı).
Fark etmez bunu anlatmak istemedim.
Ben öğretmenim yani. Artık gerçekten okul zamanımı ve öğrenci olmam hakkında düşünüyorum. Ve öğretmenlerimin hakkımda düşündüklerini kendime soruyorum.
Öğrencilerimin yapıp yapmadıklarına, davranışlarına ve tepkime bakarken öğretmenlerimin duygularını düşünüyorum.
Bir erkeğe âşık olan kız öğrenciler görüyorum. Bu çocuğa yaklaşmaya, aynı anda cool ve bir de çekingen görünmeye çalışıyorlar. Çok şeker. Ve şunu okul zamanımdan biliyorum; şu duyguları hatırlıyorum: Öğretmenlerim bunu da öyle görmüş müydü? Benim gibi bunu içten içte gülerken ve ‘ne tatlı ya’ diye düşünürken fark etmiş miydi?
Ama tabi ki de olumsuz taraflara bakıyorum ve hakkında düşünüyorum; yalnızca günlük ev ödevini kontrol etmek. Yirmi dört öğrenciden iki veya dört tanesinin evde çalışması moralimi bozar. Tamam, dürüst olmam gerekiyor. Ben de süper bir öğrenci değildim ve ev ödevlerimi düzenli değil de, daha çok düzensiz yaptım. Bu anda tüm öğretmenlerden çok ÖZÜR DİLEMEM gerekiyor!!!!! Ama en sonunda liseyi başarılı bir şekilde bitirdim, bir de öğrendiğim bazı şeyler aklımda kaldı.
Öğretmenlerimin favorileri var mıydı? Kesinlikle vardı. Bazı öğrenciler var; onlar yaptıklarına rağmen harika insanlar olmaları için sevilmeli. Bir de bazı öğrenciler var, onlar duvara atılmalı. Beni de öğretmenlerim duvara atmak istemiş miydi?
Öğretmenlerimin bazı tepkilerini de anlıyorum artık. Onların durumunu daha iyi anlayabiliyorum. Çocuklarımıza sevdiğimiz şeyleri öğretmek isteriz. Ve bu bazı öğrencilere de geçer. Doğru olmayı ve hoşnutluğu hissederiz. Ama hemen hemen bütün sınıfın dinlememesinin ne kadar kötü bir his verdiğini sadece şimdi biliyorum.
Bu yüzden tekrar tüm öğretmenlerimden davranmışlarım için candan özür dilerim. Bir de sabırları ve bana da Latince ve fizik gibi nefret ettiğim şeyleri öğretmeyi çalıştıkları için teşekkür ederim. Ve dünyanın tüm öğretmenlerine şunu söylemek istiyorum: Biz iyi işler yaparız, önemli işler yaparız ve cesaretimizin kırılmasına izin vermeyelim.

sprachlos * speechless

Category : Deutsch, English, Mein Leben - my daily life - günlük hayatım

Ich liebe Istanbul. Ich liebe es, ein Teil dieser Stadt zu sein. Ich liebe es, hier zu leben. Ich liebe das Funkeln des immer blauen Bosporuses. Kurzum, ich bin froh darüber diesen Schritt getan zu haben und hier zu leben – so schwer es auch manchmal sein kann.
Doch gibt es etwas, was mich immer mal wieder runterzieht. Die Sprachlosigkeit.
Ich frage mich wirklich, wie das so manche Migranten handhaben und empfinden, die die Sprache des neuen Heimatlandes nicht beherrschen. Das muss wirklich schrecklich sein. So vollkommen sprachlos zu sein.
Na gut, ich kann Türkisch. Ich kann mich auch im Alltag verständigen, Smalltalk führen oder längere Gespräche führen. Soweit an und für sich kein Problem.
Doch gerade für mich, die immer den großen Wunsche gehegt hat, mal Journalistin zu sein. Die jahrelang als Redakteurin gearbeitet hat, und die immer noch glaubt, dass die Feder das Schwert schlagen kann. Für mich ist es besonders schwer, dass ich doch manchmal einfach “sprachlos” bin.
Türkisch und Deutsch sind grundverschiedene Sprachen. Deutsch arbeitet mit Haupt- und Nebensätzen. Das kann ich, das bin ich gewohnt, das kann ich Perfektion. Türkisch arbeitet mit Suffixen. Das kann ich mit Ach und Krach. So und dazu kommen natürlich noch Vokabeln, die ich einfach noch nicht weiß.
Und das führt dazu, dass ich mich manchmal nicht wirklich ausdrücken kann.
Zum Beispiel wenn ich bei einer Unterhaltung einen spontanten Witz machen möchte. Dieser Witz ist auf Deutsch in meinem Kopf vorhanden. Doch er will natürlich übersetzt werden. Und da hakt es dann oftmals. Das Übersetzen kann nämlich dann doch mal etwas länger dauern – dann ist der Witz natürlich rum, beziehungweise für andere, weil ja die Situation vergangen ist, auch nicht mehr nachvollziehbar. Oder ich weiß ein Wort nicht, und bis ich meinem Gegenüber erklärt habe, was ich eigentlich sagen möchte, ist der Gag durch, oder wird durch das Erklären unwitzig.
Aber auch bei anderen Gesprächen ist es manchmal schwer, das auszudrücken, was ich denke oder fühle. In der Regel entspricht mein Türkisch einem Kindertürkisch (was die meisten als sehr niedlich empfinden). Super, denn so nimmt einen mancheiner nicht wirklich ernst, sondern redet wiederum mit mir wie mit einem Kind. Zum anderen ist mein Türkisch eine Mischung aus sehr höflich und Umgangssprache. Was auch zu Empfindlichkeiten bei meinem Gegenüber führen kann. Ich kann einfach nicht diplomatisch durch die Blume sprechen. Vielmehr bin ich gezwungen, alles sehr offen und klar zu formulieren. Freundliches Umschreiben oder taktische Höflichkeit – Fehlanzeige.
Das einzige, das mir Mut gibt: Ich weiß, dass sich das mit der Zeit legen wird. Mein Türkisch wird von Tag zu Tag besser und so wird dieses Problem irgendwann verpuffen.

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I love Istanbul. I love being a part of this city. I love to live here. I love the sparkle of the always blue Bosphorus. In short, I am glad to have done this step and to live here – as difficult as it can be.
But there is something that always pulls me down. The lack of speech.
I really wonder how some immigrants, who do not speak the language of their new country, handle this and feel. That must be really terrible. Being so completely speechless.
Well, I know Turkish. I can at least communicate in daily life, do Smalltalk or doi long conversations. So far no problem.
But just for me, who always wanted to be a journalist. Who has worked for years as an editor, and still believes that the spring can beat the sword. For me it is very difficult, but sometimes I am simply “speechless” .
Turkish and German languages ​​are fundamentally different. German works with main and subordinate clauses. I can do that, I’m used to that, I can in perfection. Turkish works with suffixes. I can do with sorrow and distress. And of course there are words that I do not know yet.
And that means that I sometimes can not really express myself.
For example, if I want to make a spontaneous joke during a conversation. This joke is available in my head in German. But of course it wants to be translated. And in this case there is often my problem. To translate it sometimes take longer – then the joke is, of course, over, or therefore for others, because yes, the situation has passed, no longer comprehensible. SOmetimes I don’t know a word, and until I have declared my opponent, what I really want to say, the joke is carried, or by explaining not longer funny.
But in other conversations, it is sometimes difficult to express what I think or feel. Generalle, my turkish is like the turkish of a child (what most perceive as a very cute). Great, because some people do not take me seriously, but speak to me like to a child. Secondly, my Turkish is a mixture of polite and street language. What can lead to sensitivities at my counterpart. I can not speak diplomatically with flowers. Instead, I am forced to say everything very open and clear. Telling friendly courtesy or tactical – no way.
The only ting that gives me courage, I know that this will fade with time. My Turkish becomes better from day to day and so this problem will eventually fizzle out.

die kaputte moral / the broken morale

Category : Deutsch, English, Mein Leben - my daily life - günlük hayatım

Passend dazu * fits to: http://www.youtube.com/watch?v=FguOX_KfjMs (mein Lieblingslied, wenn “meine Moral kaputt ist” * my favourite song when “my morale is broken”)
Es gibt einige Eigentümlichkeiten der türkischen Sprache, die mich faszinieren und oftmals in Staunen versetzen.
Ich will jetzt keinen Diskurs über die Sprache verfassen (bin schließlich Politilogin und keine Sprachwissenschaftlerin).
Vielmehr geht es mir um einen ganz bestimmten Ausdruck, der mir heute im Kopf herumspukt.
Meine heutige Gemütsverfassung ist nicht die allerbeste. Im Deutschen würden wir eher niedergeschlagen oder melancholisch sagen. Im Türkischen hingegen nutzt man in einer solchen Situation “moralım bozuk”.
Der Ausdruck moral hat im Türkischen mehrere Bedeutungen. Zum einen die normale Moral, wie wir sie auch nutzen. Im Sinne von ungeschriebenen Vorschriften und Verhaltensweisen innerhalb einer Gesellschaft, die das Zusammenleben regeln, sprich Konventionen.
Zum anderen aber, und hier kommen wir zum eigentlich interessanten Teil, bedeutet Moral aber auch mehr oder weniger das Gemüt, die Laune. Nicht, dass man “moral” im Alltag als solches gebrauchen würde. Aber im Zusammenhang mit “bozuk” wird die “Moral” zum Gemüt. Denn das Wort bozuk bedeutet nichts anderes als kaputt. Also ist die Moral kaputt. Das haben wir um Deutschen auch, wird jetzt so manch einer einwerfen.
Klar, haben wir Redewendungen wie “Die Moral war hinüber” oder “Die Moral schwindet”… Doch bei uns hat das eine andere Bedeutung. Eher im Sinne von Motivation. Die Handlungsbereitschaft ist dann nicht mehr vorhanden.
Aber zurück zu meinem geliebten Begriff “moralım bozuk”. Laut Wörterbuch bedeutet es “demoralisiert” (wie im Deutschen). Doch im Alltag wird es anders genutzt. Es beschreibt tatsächlich einen niedergeschlagenen, melancholischen, ja fast schon depressiven Gemütszustand. Ich vermute, im Englischen wäre “blue” das Pendant.
Naja, langer Rede kurzer Sinn: moralım bozuk :)

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There are some peculiarities of the Turkish language, of which I am fascinated and often amazed.
Now I don’t want to write any discourse about language (at least I’m a political scientist no linguist).
In fact it as a specific expression that is still haunting me today in my head.
My current mood is not the best. In German we would say dejected or melancholy. In Turkish, however, in such a situation “moralım bozuk” is used.
The term moral has several meanings in Turkish. First, the normal morality, as we use them too. For the purposes of unwritten rules and practices within a society that govern our interactions, so conventions.
On the other hand, and here we get to the really interesting part, morality also means more or less the soul, the mood. Not that you would use”moral” in everyday use in this way. But in connection with “bozuk” “mral” becomes the mood. For there bozuk means nothing more than broken. So the morale is broken. We have this too in German, as maybe someone will now remark.
Sure, we have “The moral was lost,” or phrases such as “The waning morale” … But for us that has a different meaning. More in terms of motivation. The readiness to act is no longer available.
But back to my beloved term “moralım bozuk”. According to the dictionary it means “demoralized” (as in German). But in everyday life, it is used differently. It actually describes a dejected, melancholy, almost to depressive mood. I suspect, in English, “blue” is the counterpart.
Well, long story short: moralım bozuk :)